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Die spannende Reise begann in der Burgerstube. Wegen der eher kurz bemessenen Zeit für den Besuch, gelang es Marie-Louise trotzdem durch eine spannende Power-Point Präsentation die Zuhörer in den Bann der Berg- und Bergführerwelt zu ziehen. Die Präsentation zeichnete sich aus durch einen umfassenden Überblick über alle vier Stockwerke, brachte den Besuchern und den Einheimischen die Welt der Berge und der Bergführer lebendig nahe, wurde immer wieder aufgelockert durch Anekdoten und Geschichten der vielen grandiosen Bergführer aus St. Niklaus und durch den sachlichen, manchmal lustigen Kommentar von MarieLouise.

Beim anschliessenden «Rundgang» (über alte natürliche und steile Steinstufen) waren Schwerpunkte zu setzen. So faszinierten im 3. Stock das «BergführerZimmer» und im 4. Stock die «alte Wohnung». Diese Wohnung zeigt original wie die Menschen damals in der Küche, im Schlafzimmer auf der «Toilette» wohnten.

Im Burgerkeller informierte Christian Bumann über die Imkerei im Vispertal. Humorvoll und mit Bildern stellt er die zum Teil originellen Bienenstände unserer Imker vor. Daselbst servierten Myriam, Lisa und Bernarda einen gediegenen wohlverdienen Apero: Walliser Teller mit auserlesenen Walliser Weinen. Dann 7.5 km bergauf von St. Niklaus (1120m.ü.M) über Grächen (1619 m.ü.M) zum Grächen See auf 1720 Meter über Meer! Unterwegs stellte Lisa die Geografie der Gemeinden St. Niklaus und Grächen vor. Es ist eindrücklich, wie die vielen sonnigen Weiler (z.B. Wichel, Bodmen, Rittinen, Niedergrächen, Bina), teils richtige Dörflein, den Hang von der Vispe bis zum Grächen See beleben.

Der idyllische Grächen See ist zwar klein aber fein, eingebettet in einen, vor allem im Herbst, leuchtenden Lärchenwald. Er ist mit dem «Hotel zum See» wie geschaffen für Feste, Hochzeiten und Ausflügler. Der humorvolle Wirt Sternau Williner war mit seiner Frau Luzia besorgt für ein ausgezeichnetes «Walliser Schnitzel». Vor dem Dessert erzählte alt Lehrer Kurt Brigger in seiner wohltönenden Stimme aus alter Zeit, über die Geschichte und Entwicklung des 299,5 Tage-Sonnenschein-Dorfes. (Grächen Maskottchen SISU = SICHER SUNNA). Er sprach über uralte Lärchenstöcke, die sogar die ETH untersucht hatte, über die Gletscher (Riedgletscher) und die wunderbaren Wasserleitungen.4

Die rundum zufriedenen Imkerinnen und Imker genossen dann auf der sonnigen Terrasse die berühmten Crèmeschnitten des Hotels zum See.

Die Zeit war im Fluge vergangen und so galt es um ca. 16.30 Uhr wohl oder übel, den rundum gelungenen Ausflug zu beenden, Abschied zu nehmen. Alle TeilnehmerInnen waren überrascht von der Vielfalt des Treffens und voll Begeisterung über den einmaligen und klug organisierten Tag in Zaniglas. Christian Bumann war dem Tag ein humorvoller, kompetenter Moderator und Leiter gewesen.

Frau Brigitte von Flüe von den Obwaldnern und Fernando Biner von den Vispertalern sprachen am idyllischen See Worte der Freude, der Freundschaft und Kameradschaft und vor allem auch des Dankes. Übergeben von Myriam und Lisa erhielten die ObwaldnerInnen als Wegzehrung einen «Gläcksack», gefüllt mit Spezialitäten aus dem Wallis mit auf ihre Heimreise über den Grimselpass.

Wer nicht mitmachen konnte, schade, schade!! wer nicht mitmachen wollte? L’absent a toujours tort!
Bericht: Markus Truffer


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